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11. Februar 2009

Editha-Fund

Reinecke: Umfassende Aufklärung über die Umstände der Graböffnung im Kulturausschuss notwendig


Auf Antrag der SPD-Landtagsfraktion hat der Ausschuss für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landtages von Sachsen-Anhalt in seiner heutigen Sitzung im Rahmen der Selbstbefassung beschlossen, sich am 4. März 2009 über die Umstände bei der Öffnung des mutmaßlichen Editha-Grabes im Magdeburger Dom unterrichten zu lassen. Dazu wird auch der Landesarchäologe Dr. Meller eingeladen.

Dazu erklärt Corinna Reinecke, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion: "Die Umstände der Öffnung des Editha-Grabes sind auch nach der intensiven öffentlichen Diskussion nicht völlig klar. Eine umfassende Aufklärung im Ausschuss für Bildung, Wissenschaft und Kultur ist daher notwendig.

Die Landesregierung wurde aufgefordert, in der nächsten Ausschusssitzung umfassend über die Graböffnung selbst, die anschließende Informationspolitik und den weiteren Umgang mit dem Fund zu berichten und bereits im Vorfeld eine schriftliche Stellungnahme vorzulegen. Das schließt auch den von Minister Olbertz angekündigten 'Masterplan' für die weitere Editha-Dokumentation ein.

Ich gehe davon aus, dass mit dem Fund in Zukunft nicht nur fachlich einwandfrei umgegangen wird, sondern dass auch seine hohe kulturelle Bedeutung für das Land und für den Fundort verantwortlich gewürdigt wird. Das gilt im Übrigen auch für andere Funde."