Forstpolitischer Dialog zur Situation der Wälder

Die dramatische Situation in den Wäldern des Landes - auch und insbesondere im Harz - nahm die SPD-Fraktion zum Anlass, um zu einer öffentlichen Veranstaltung in Güntersberge einzuladen.

Dabei standen neben dem stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden und Quedlinburger Abgeordneten Andreas Steppuhn und sowie dem Umweltpolitiker Jürgen Barth auch Experten wie Prof. Dr. Michael Gunter Müller vom Institut für Waldbau und Waldschutz an der TU Dresden, der Vorsitzende des Waldbesitzerverbandes Sachsen-Anhalt Franz Prinz zu Salm-Salm und Michèl Eggert von der IG BAU Sachsen-Anhalt am 3. September 2019 im Berghotel "Glück Auf" den rund 80 Gästen Rede und Antwort.

Blick in den Veranstaltungsraum
Blick in den Veranstaltungsraum

Neben dem Personalmangel in den Forsten wurde von den Gästen die ausbaufähige Kommunikation des Umweltministeriums angesprochen. Sturmschäden, Eichenprozessionsspinner, Borkenkäfer und Dürren machen unseren öffentlichen Wäldern und den Forsten in privater Hand zu schaffen.

Lösungsvorschläge gibt es: Wir brauchen Mischwälder statt Monokulturen, um die Risiken zu streuen. Öffentliche Investitionen in die Forstwirtschaft sind notwendig. Die Zeiten, in der Fichten als schnellwachsendes und preiswertes Holz zulasten des Ökosystems angebaut wurden, müssen vorbei sein. Es muss in der Gesellschaft ankommen, dass die ökologische Leistung des Waldes vergütet wird.

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