27.02.2015

Zuwanderung

Wanzek: Nicht in ökonomisch nützliche oder unerwünschte Zuwanderung unterscheiden


Heute debattierte der Landtag von Sachsen-Anhalt über Zuwanderungs- und Integrationspolitik. "Die Flüchtlingsaufnahme kann nur besser bewältigt werden, wenn Flüchtlinge von Anfang an Zugang zu Integrationsangeboten erhalten", erklärte Patrick Wanzek, Sprecher für Integrationspolitik der SPD-Landtagsfraktion. Dazu gehöre zu allererst der Erwerb der deutschen Sprache. Wanzek sprach sich auch für eine dezentrale Wohnungsunterbringung aus und für eine bessere soziale Betreuung.

Die SPD setzt sich in für eine verbesserte Bildungsintegration von ausländischen Kindern ein, von der Kita über die Schule bis zur beruflichen Bildung. Vor allem die schulische Sprachförderung sei zu verbessern. Sprachvorbereitungsklassen sollten eine Größe von 15 Kindern nicht überschreiten. Nur wer früh die deutsche Sprache lernt, hat die Chance im Unterricht zu bestehen. Hierzu müssen Modelle gefunden werden, um genügend Lehrpersonal für diese Sprachkurse zu gewinnen.

"In der Debatte um Zuwanderung dürfen wir nicht in Kategorien wie ökonomisch nützlich oder unerwünscht verfallen. Genau solche Diskussionen geben Pegida und Co. Futter für ihre Parolen", sagte Wanzek abschließend.

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