22.03.2015

Mindestlohn

Steppuhn: Aufweichen des Mindestlohns darf es nicht geben


Der arbeitsmarktpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion in Sachsen-Anhalt, Andreas Steppuhn, hat sich gegen eine Aufweichung des Mindestlohnes ausgesprochen. "Wiederholte Forderungen aus dem Lager von CDU/CSU sind unbegründet. Im Gegenteil - in den meisten Bereichen hat sich die Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes nachweislich ohne Probleme bewährt."

Damit stellte sich Steppuhn hinter die der nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD), die Korrekturen ebenfalls ablehnt. "Der Arbeitsmarkt ist trotz der Einführung des Mindeslohnes stabil. Befürchtete Szenarien eines Anstiegs der Arbeitslosigkeit haben sich nicht bestätigt", erklärte er. In ganz Deutschland profitieren 2,7 Mio. Menschen vom neuen gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro. In Sachsen-Anhalt sind es laut DGB allein über 200 000 Menschen.

"Insbesondere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Dienstleistungsbranchen und sogenannten geringfügigen Minijobs profitieren vom Mindestlohn", so Steppuhn weiter. "Viele Niedriglohnjobs werden jetzt erkennbar in reguläre sozialversicherungspflichtige Teilzeitjobs umgewandelt. Das ist eine gute Entwicklung. Dass es in einigen Bereichen jetzt zu Preiserhöhungen kommt, ist ein erwartbarer, aber verkraftbarer Effekt."

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