13.04.2015

Tod von Heidrun Heidecke

Budde/Bullerjahn: Mit Heidrun Heidecke verliert Sachsen-Anhalt engagierte Streiterin für Umwelt und Natur


Völlig überraschend ist Ende der letzten Woche Heidrun Heidecke, von 1994 bis 1998 Umweltministerin des Landes Sachsen-Anhalt verstorben. Katrin Budde, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und SPD-Landesvorsitzende, und Jens Bullerjahn, stellv. Ministerpräsident des Landes und damaliger parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, würdigten die Arbeit der ehemaligen politischen Weggefährtin.

"Ich habe Heidrun Heidecke für ihre politische Haltung immer geschätzt", sagte Katrin Budde. "Sie war eine manchmal unbequeme, aber immer geradlinige Kämpferin für die Belange des Umweltschutzes und der Natur. Dass Sachsen-Anhalt heute ein Land der Erneuerbaren Energien ist, ist auch ihr Verdienst."

Jens Bullerjahn würdigte Heidrun Heidecke als Parlamentarierin der Ersten Stunde. "Wir haben uns damals im frei gewählten Landtag des jungen Sachsen-Anhalt kennen und schätzen gelernt", sagte Bullerjahn. "Unser Anspruch war, das neue Bundesland aufzubauen. Von 1994 bis 1998 durften wir das gemeinsam tun. Mit Heidrun Heidecke verliert Sachsen-Anhalt eine engagierte Streiterin für die Belange des Landes."

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