15.01.2019

Unterstützung fürs Aktionsbündnis

Kolb-Janssen: Landesprogramm muss die Schulsozialarbeit zukunftsfest machen


Heute hat das Bündnis "Schulsozialarbeit dauerhaft verankern" mit seiner landesweiten Unterschriftenaktion begonnen. Ziel des Bündnisses ist ein dauerhaftes Landesprogramm Schulsozialarbeit für die Zeit nach 2021.

Wir können nicht mehr auf Schulsozialarbeit verzichten. Schulsozialarbeiter und Schulsozialarbeiterinnen leisten einen unverzichtbaren Beitrag an unseren Schulen. Sie sind wichtige Brückenbauer zwischen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Eltern und Jugendhilfe und arbeiten präventiv, um Schulverweigerung zu verhindern, erklärt dazu Angela Kolb-Janssen, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion.

Kolb-Janssen: Die SPD-Fraktion ist froh, dass auch das Bildungsministerium erkannt hat, wie wichtig Schulsozialarbeit ist und dass sie eine verlässliche Perspektive braucht. Die Koalitionsfraktionen und das Bildungsministerium haben sich im letzten Jahr erfolgreich dafür stark gemacht, dass Schulsozialarbeit auch nach dem Auslaufen des regulären EU-Programms im Sommer 2020 bis Ende 2021 weiterfinanziert wird. Es wird unsere Aufgabe sein, die Grundsätze, Ziele, Methoden, Rahmenbedingungen und Finanzierung für ein Landesprogramm ab dem Schuljahr 2021/22 zu definieren. Die Netzwerkstellen als Koordinierung leisten eine wichtige Arbeit. Ihre professionellen Erfahrungen müssen auch in Zukunft genutzt werden.

Hintergrund: Derzeit gibt es rund 380 Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter an den Schulen in Sachsen-Anhalt. In der Dezember-Sitzung des Landtages wurde auf Antrag der Koalition die Weiterführung als Landesprogramm beschlossen – ein bundesweit einmaliges Programm. Die Landesregierung wird im Sommer ihr Konzept vorlegen.

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