06.06.2020

Nach taz-Bericht über Prepper-Netzwerk:

Erben: MAD muss Einsickern von Rechtsextremisten aus der Bundeswehr in zivilen Katastrophenschutz verhindern


In ihrer Wochenendausgabe berichtet die „Tageszeitung“ (taz) von einem rechten Prepper-Netzwerk in Sachsen, aus dem zumindest ein Reserveoffizier im Range eines Oberfeldarztes in einem Kreisverbindungskommando im Stab eines Landkreises in Sachsen-Anhalt mitarbeitet.


Rüdiger Erben, innenpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, verlangt schnelle Aufklärung über die Angelegenheit und drängt darauf, dass der Militärische Abschirmdienst (MAD) zuverlässig dafür sorgt, dass Rechtsextremisten nicht in zivile Katastrophenschutzstrukturen einsickern können.


Erben: "Selbst wenn nur ein Teil der taz-Berichterstattung stimmen sollte, wäre das bereits ein höchst besorgniserregender Vorgang. Prepper sind keine Spinner, das sind in weiten Teilen gefährliche Rechtsextremisten. Solche Leute müssen aus der Bundeswehr und erst recht aus unseren zivilen Katastrophenschutzbehörden ferngehalten werden. Dafür hat nach meiner Überzeugung der MAD zu sorgen, egal ob es sich um einen aktiven Soldaten oder einen Reservisten handelt. Wenn die Verfassungstreue eines Reservisten nicht garantiert ist, dann hat er in der Bundeswehr nichts zu suchen."

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