14.10.2020

„Wir wappnen Studierende und Hochschulen für Krisenzeiten“

Nicht-Anrechnung des Sommersemesters auf die Regelstudienzeit


Der Landtag von Sachsen-Anhalt hat heute zu einer Änderung des Hochschulgesetzes debattiert, die unter anderem Regelungen zur Abmilderung der Folgen aus der Corona-Pandemie vorsieht. Die Vorsitzende und wissenschaftspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Katja Pähle, erklärte dazu:

 

„Nach Ausbrauch der Pandemie war schnell klar, dass das Sommersemester kein normales werden würde. Die Hochschulen haben zwar, wo es möglich war, auf digitale Lehre umgestellt, aber die Lernbedingungen waren für viele alles andere als ideal. Dazu kamen persönliche Belastungen wie der Wegfall von Jobs und Kinderbetreuung. Für uns war deshalb wichtig, dass die Studierenden im Hinblick auf ihr Studium keine Nachteile erleiden sollten. Neben finanziellen Hilfsangeboten, die bereits auf den Weg gebracht wurden, bedurfte es jetzt noch einer Regelung, die verhindert, dass dieses ,Corona-Semester‘ auf die Regelstudienzeit angerechnet wird. Mit der vorliegenden Gesetzesänderung wird dies verhindert und dazu noch die Möglichkeit geschaffen, auch bei vergleichbaren Situationen in Zukunft passend reagieren zu können. Wir wappnen damit Studierende und Hochschulen für Krisenzeiten, auch wenn wir hoffen, dass davon nicht wieder Gebrauch gemacht werden muss.“

 

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