23.05.2021

Amokfahrt in Drohndorf und Mehringen

Erben: Innenministerium muss Fragen zum Polizeieinsatz beantworten


Am gestrigen Samstagnachmittag unternahm ein 38jähirger Mann in den Ascherslebener Ortsteilen Drohndorf und Mehringen mit einem gestohlenen Radlager eine Amokfahrt. Nur durch glückliche Umstände gab es (nur) erhebliche Sachbeschädigungen an Fahrzeugen, Gebäuden und Energieversorgungsanlagen. Personen kamen nicht zu Schaden, obwohl der Täter dies offensichtlich beabsichtigte.

 

Von Einwohnern des ersten Tatortes Drohndorf gab es erhebliche Kritik an dem Polizeieinsatz. Zunächst gab es weder Maßnahmen der Gefahrenabwehr noch eine Sicherung des Tatortes. Eine psychologische Betreuung der Opfer fand demnach gleichfalls nicht statt. Die Kritik erreichte am heutigen Sonntag auch Rüdiger Erben, innenpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.

 

Für Erben wirft der Einsatz einige Fragen auf, auf die er Antworten vom Innenministerium erwartet: „Nach den Beschreibungen der Einwohner von Drohndorf und Mehringen geht es hier mitnichten nur um eine Sachbeschädigung, vielmehr steht der Versuch eines Tötungsdeliktes im Raum. Die Menschen beobachten eine Amokfahrt in ihrem Dorf, und stundenlang passiert erstmal nichts, außer dass der Täter im Nachbarort Mehringen festgenommen wird. Ich kann gut verstehen, dass sich die Einwohner im Allgemeinen und die Geschädigten im Besonderen da allein gelassen fühlen. So dürfen solche Einsätze nicht ablaufen. Deshalb muss der Einsatz kritisch aufgearbeitet werden. Dafür ist der Innenminister in der Verantwortung.“

Am gestrigen Samstagnachmittag unternahm ein 38jähirger Mann in den Ascherslebener Ortsteilen Drohndorf und Mehringen mit einem gestohlenen Radlager eine Amokfahrt. Nur durch glückliche Umstände gab es (nur) erhebliche Sachbeschädigungen an Fahrzeugen, Gebäuden und Energieversorgungsanlagen. Personen kamen nicht zu Schaden, obwohl der Täter dies offensichtlich beabsichtigte.

 

Von Einwohnern des ersten Tatortes Drohndorf gab es erhebliche Kritik an dem Polizeieinsatz. Zunächst gab es weder Maßnahmen der Gefahrenabwehr noch eine Sicherung des Tatortes. Eine psychologische Betreuung der Opfer fand demnach gleichfalls nicht statt. Die Kritik erreichte am heutigen Sonntag auch Rüdiger Erben, innenpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.

 

Für Erben wirft der Einsatz einige Fragen auf, auf die er Antworten vom Innenministerium erwartet: „Nach den Beschreibungen der Einwohner von Drohndorf und Mehringen geht es hier mitnichten nur um eine Sachbeschädigung, vielmehr steht der Versuch eines Tötungsdeliktes im Raum. Die Menschen beobachten eine Amokfahrt in ihrem Dorf, und stundenlang passiert erstmal nichts, außer dass der Täter im Nachbarort Mehringen festgenommen wird. Ich kann gut verstehen, dass sich die Einwohner im Allgemeinen und die Geschädigten im Besonderen da allein gelassen fühlen. So dürfen solche Einsätze nicht ablaufen. Deshalb muss der Einsatz kritisch aufgearbeitet werden. Dafür ist der Innenminister in der Verantwortung.“

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